Donnerstag, 24. November 2011

Bali "Die Insel der Götter und Dämonen"

Nach einer kurzen Fahrt mit einem der "Seelenverkäufer",wie Alex sich ausdrückte, kommen wir von Ostjava nach Bali.

Bis zum Auslaufen der Fähre wurde uns die Zeit durch Einheimische vertrieben die nach den Münzen von Leuten an Bord tauchten. Soll angeblich Glück bringen für eine heile Überfahrt.

Unseren ersten Tag auf Bali verbrachten wir am Strand.Dank Felix seines Surfboards kam auch keine Langeweile auf.

Alex probierte es auch gleich mal....

...traumhafte Wellen zum üben...


...schaut schon super aus...

...und Spaß hat es gemacht.

Ja ich habe mich dann auch noch ausprobiert. Es war auch nicht unser letztes mal!!
Felix Danke dafür!!!


Zeit zum entspannen...

...das Meer war super, besonders die Wellen...


... ohne Kommentar...

Ausflug nach Ubud in den Monkey Forrest...

...die Affen fühlen sich hier sauwohl...


...sich nicht stören lassen und mal verwöhnen lassen...









...ja das gab es öffentlich für alle...

...nicht übel!!!

Am Abend ging es dann zum Pura Tanah Lot. Ein Tempel auf einem Felsen im Meer. Er ist ein Vorposten gegen die gefürchteten Mächte der Unterwelt und gegen die im Meer hausenden Dämonen.

... kein bisschen Massentourismus...und es ist Nebensaison!!!





...wir fanden eine ruhiges Plätzchen und konnten dann den Sonnenuntergang bewunderen...

...so schön kann es sein...

...Postkartenmotiv...



Ja wir hatten Spaß.Felix Danke das wir das mit Dir erleben durften.

Mittwoch, 23. November 2011

Kawah Ijen

Am nächsten Morgen ging es dann nach einer atemberaubenden Fahrt hinauf zum Kawah Ijen.
Der Kawah Ijen ist durch seinen Schwefelabbau bekannt.Im Krater befindet sich ein 200 Meter tiefer Säuresee und auch ein mächtiges Fumarolenfeld.
Die Fumarolen förderen am Ijen täglich bis zu 10 Tonnen Schwefelgas.Die Gase werden durch ein Rohrsystem geleitet, das mit Wasser gekühlt wird. So lagert sich der Schwefel am Ende der Rohre in mächtigen Schichten ab. Der Abbau des Schwefels erfolgt dann auf einfachste Weise: Die Minenarbeiter brechen ihn mit Eisenstangen heraus und tragen ihn in Körben aus dem Krater - bis zur drei Kilometer entfernten Verladestation. Dort wird der Schwefel gewogen und verladen. Pro Ladung fördern die Schwefelarbeiter bis zu 70 kg Schwefel für den sie ca. 2,50 Euro bekommen. Mit viel Glück schaffen sie 2 Fuhren pro Tag.



Ankunft am Kawah Ijen und Ausgangsort für unsere Wanderung zum Gipfel 3,2km


zum Kratersee und Abbaugebiet geht es nur mit der super flotten Führung eines Arbeiters

auf dem Weg nach unten trafen wir mehrere Arbeiter die ihre Körbe mit dem abgebauten Schwefel ins Tal brachten

Felix auf dem Weg nach unten


mit den Gegenverkehr kann es ganz schön eng werden auf dem Abstieg

lose Steine überall und von einem Weg keine Spur

der erste Eindruck wenn man es bis unten geschafft hat

beißender Gestank nach faulen Eiern liegt in der Luft und brennt in den Augen und der Lunge, nicht besonders angenehm

der Schwefel, rot solange wie er flüssig ist und strahlendgelb wenn er erstarrt




Dank Alex waren wir vorbildlich mit Atemschutzmasken ausgestattet, die Arbeiter benutzen meistens nur ein feuchtes Tuch und sonst nix


Der Kratersee bildet mit seiner türkisen Farbe eine tollen Kontrast zu dem gelben Schwefel. Er hat eine Temperatur von ca 38 Grad oder mehr...

und ist einer der säurehaltigsten Seen der Welt


durch den Wind konnte man unten ohne Bedenken die Atemschutzmaske ablegen und mal richtig tief durchatmen

da mag man gar nicht an den Aufstieg denken, aber es hilft ja nix da muß man durch



wieder oben angekommen gab es noch ein Foto mit unserem Führer zum Kratersee.









Es war ein beeindruckendes Erlebnis und wir freuen uns darauf mit Susi und Philipp nochmals den Kawah Ijen zu bezwingen!!!